E-Mail-Marketing: Ist das nicht längst tot?

von Tatjana · · 4 Min. Lesezeit

Beitragsgrafik „E-Mail-Marketing: Ist das nicht längst tot?“. Ein illustrierter Grabstein mit Blumen und der Aufschrift „RIP“.

Das Wichtigste vorab

  • Auf Social Media spielst du nach fremden Regeln. Deine E-Mail-Liste gehört dir.
  • Welches Newsletter-Tool passt, hängt von deinen Zielen ab: einfacher Newsletter oder Funnels und Launches.
  • US-Tools sind seit 2023 wieder leichter nutzbar. Einen AV-Vertrag brauchst du bei jedem Anbieter.

Diesen Beitrag habe ich 2021 geschrieben und im Oktober 2026 aktualisiert. Die Frage aus dem Titel bekomme ich immer noch gestellt, und meine Antwort ist dieselbe geblieben.

Warum E-Mail-Marketing noch lange kein alter Hut ist

In Zeiten von Social Media fragen sich viele, ob E-Mail-Marketing überhaupt noch zeitgemäß ist. Die Antwort darauf lautet ganz klar: JA! Mehrere tausend Follower auf Instagram, Facebook oder LinkedIn wirken auf den ersten Blick wie eine große Bühne. Und kaum ein anderes Medium ermöglicht es dir, dich so zu präsentieren, wie du von deinem Publikum gesehen werden möchtest.

So viel zur Theorie

In der Realität sieht es leider etwas ernüchternder aus. Algorithmus und Reichweite sind so Unwörter, mit denen du dich sehr schnell konfrontiert siehst. Der beste Post oder die interessanteste Story bringt dir nichts, wenn sie nur ein Bruchteil deiner Follower zu sehen bekommt.

Du solltest auch nie vergessen, dass du dich auf fremdem Terrain bewegst. Du spielst dort immer nach den Regeln des Anbieters. Ändern sich die Spielregeln, musst du wohl oder übel deinen Auftritt anpassen. Und wird dein Konto gesperrt oder verschwindet eine Plattform, bist du mitsamt all deinen Kontakten weg.

Das Geld steckt in der Liste

Daher kann ich dir nur raten, immer einen Plan B in petto zu haben. Eine eigene Website als Homebase sollte so oder so nicht fehlen. Mit einer E-Mail-Liste baust du dir dazu ein eigenes Netzwerk aus Interessenten und Kunden auf, das dir niemand wegnehmen kann.

Mit dem richtigen Tool ist der Start gar nicht so schwer. Sobald die ersten Abonnenten da sind, kannst du sie mit interessanten Inhalten gezielt ansprechen. Ein gutes Newsletter-Tool hilft dir mit Auswertungen und erledigt dank Automationen, einmal richtig angelegt, vieles von allein.

Aber was ist ein gutes Newsletter-Tool?

Es gibt sehr viele Newsletter-Tools, und in den Grundfunktionen ähneln sie sich. Wie immer kommt es auf deine eigenen Anforderungen an. Von „minimalistisch“ bis zur „eierlegenden Wollmilchsau“ ist für jeden Geschmack etwas dabei.

ActiveCampaign (öffnet in neuem Tab) ist sehr umfangreich und lässt mit seinen Automationen kaum einen Wunsch offen. Für Einsteigerinnen kann das allerdings schnell eine Herausforderung werden.

Flodesk (öffnet in neuem Tab)* ist das Gegenstück dazu: schlicht, schön und sehr einfach gehalten. Wer viel mit Bildern arbeitet und es weniger techniklastig mag, wird Flodesk lieben. Damit ist es fast unmöglich, einen langweiligen 08/15-Newsletter zu verschicken.

Und was ist mit dem Datenschutz?

Als ich diesen Beitrag zum ersten Mal geschrieben habe, waren US-Tools ein heißes Eisen. 2021 hat die bayerische Datenschutzaufsicht zum Beispiel den Einsatz von Mailchimp beanstandet. Seit Juli 2023 gibt es das EU-US Data Privacy Framework. US-Anbieter, die danach zertifiziert sind, dürfen wieder genutzt werden. Einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AV-Vertrag) brauchst du trotzdem, egal ob das Tool aus den USA oder aus Europa kommt, und dein Newsletter-Tool gehört in deine Datenschutzerklärung.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, nimm einen Anbieter aus der EU. Das sind zum Beispiel MailerLite (öffnet in neuem Tab)*, GetResponse (öffnet in neuem Tab)* und Brevo (öffnet in neuem Tab)* (früher Sendinblue). Ein echtes Power-Tool, das ich dir ebenso gern ans Herz lege, ist KlickTipp (öffnet in neuem Tab)*. Im Funktionsumfang steht es den anderen in nichts nach.

Die Ziele deines E-Mail-Marketings

Überleg dir vorher, was du mit deinem Newsletter langfristig erreichen möchtest. Je größer deine Liste wird, desto teurer wird in der Regel auch das Tool.

Wichtig ist auch, wofür du deine Kontakte nutzen willst. Möchtest du einmal im Monat einen Newsletter mit Neuigkeiten verschicken? Oder planst du E-Mail-Strecken, Funnels und Launches? Die mächtigen Tools können dich mit ihren Funktionen schnell erschlagen. Oder ein einfaches Tool enttäuscht dich, sobald du plötzlich ganz viele Ideen umsetzen möchtest.

Ein Wechsel ist jederzeit möglich

Aber keine Sorge: Die Entscheidung für ein Tool ist nicht in Stein gemeißelt. Deine Kontakte kannst du exportieren und bei einem anderen Anbieter wieder importieren.

Die meisten Anbieter haben eine kostenlose Testphase, und die solltest du ruhig nutzen. Denn was du bei allem Pro und Contra nicht unterschätzen solltest, ist dein eigenes Gefühl bei der Arbeit mit dem Tool. E-Mail-Marketing darf nämlich auch ein bisschen Spaß machen!

Bevor du loslegst, lies auch, was Gmail, Yahoo und Outlook inzwischen von Absendern verlangen: Was dein Newsletter heute braucht, damit er ankommt.

Du willst starten, aber nicht allein?

Ich richte dein Newsletter-Tool ein, verbinde es mit deiner Website und baue deine ersten Automationen. Schau dir gern mein Angebot zum E-Mail-Marketing an. Schreib mir über das Kontaktformular oder buch dir ein kostenloses Erstgespräch.

Links mit Sternchen (*) sind Partnerlinks. Wenn du darüber buchst, bekomme ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

Technik nervt? Ich übernehme das.

Jetzt kostenloses Erstgespräch buchen

Schön, dass du da bist!

Kennenlern­gespräch

  • 30 Minuten
  • Videocall oder Rückruf
  • kostenlos & unverbindlich

Wir klären in Ruhe:

  • wo du gerade stehst und was du vorhast
  • wie ich dir dabei helfen kann
  • ob wir gut zusammenpassen
  • wie es danach weitergehen kann

Deine Angaben nutze ich nur für unseren Termin. Mehr dazu in meiner Datenschutzerklärung.

Der Kalender lädt …