10 Ideen für Leadmagneten, die deine Besucher zu Kunden machen

Das Wichtigste vorab
- Ein guter Leadmagnet löst ein kleines, konkretes Problem, das zu deinem bezahlten Angebot passt.
- Checklisten und kurze E-Mail-Serien sind schnell gemacht und kommen gut an.
- Sag auf der Anmeldeseite klar, dass mit dem Leadmagneten auch dein Newsletter kommt.
Diesen Beitrag habe ich 2023 geschrieben und im Oktober 2026 überarbeitet.
Ein guter Leadmagnet ist der einfachste Weg, damit Menschen sich für deinen Newsletter eintragen. Aber nicht jeder Leadmagnet lockt jemanden hinter dem Ofen hervor. Hier sind zehn Ideen, mit Beispielen und dem Hinweis, wofür sich welche Form eignet.
Kurz zur Wortwahl
Vielleicht kennst du dafür das Wort „Freebie“. Ich spreche lieber von einem Leadmagneten, denn ganz kostenlos ist er streng genommen nicht: Deine Leser bezahlen mit ihrer E-Mail-Adresse und der Zustimmung zu deinem Newsletter. Sag deshalb auf der Anmeldeseite klar, dass mit dem Leadmagneten auch dein Newsletter kommt. Das ist fair, und so bekommst du Abonnenten, die deine E-Mails auch lesen wollen.
1. Checkliste
Schnell gemacht, schnell gelesen, sofort nützlich. Eine Checkliste hilft, eine Aufgabe nicht zu vergessen oder etwas zu prüfen. Ein Beispiel ist meine WordPress-Checkliste mit 25 To-dos.
2. Kurze E-Mail-Serie
Fünf E-Mails an fünf Tagen, jede mit einem Schritt. Der große Vorteil: Deine Leserinnen gewöhnen sich direkt daran, E-Mails von dir zu öffnen. So funktioniert zum Beispiel mein E-Mail-Marketing-Quickstart.
3. Vorlage
Eine Vorlage nimmt Arbeit ab: für Social-Media-Beiträge, eine Angebotsmail, einen Wochenplan oder ein Kundengespräch. Sie wird direkt benutzt und erinnert dich dabei jedes Mal an dich.
4. Liste mit Empfehlungen
Deine Lieblingstools, Bücher oder Anlaufstellen zu einem Thema. Das zeigt dein Wissen und spart deinen Leserinnen Recherche. Ein Beispiel ist meine Tool-Liste mit Open-Source-Alternativen.
5. Ratgeber oder E-Book
Mehr Tiefe als eine Checkliste, aber auch mehr Aufwand für dich und für die Leserin. Halte es kompakt: Zehn gut gemachte Seiten werden eher gelesen als hundert.
6. Quiz oder Selbsttest
„Welcher Website-Typ bist du?“ oder „Wie fit ist dein Newsletter?“: Ein Quiz macht Spaß, und die Antworten verraten dir viel über deine Zielgruppe. Technisch ist es etwas aufwendiger, viele Newsletter-Tools und Formular-Plugins können das aber.
7. Video- oder Audio-Training
Gut für alles, was man zeigen muss, etwa die Bedienung eines Tools. Ein kurzes Video von zehn bis fünfzehn Minuten reicht oft schon.
8. Webinar oder Workshop
Live mit dir, mit Raum für Fragen. Webinare eignen sich gut, um am Ende dein Angebot vorzustellen. Sorg aber dafür, dass es vorher genug echten Inhalt gibt, sonst fühlt es sich wie eine Verkaufsveranstaltung an.
9. Probelektion oder Testzugang
Die erste Lektion deines Kurses oder ein Testzugang zu deinem Mitgliederbereich. Wer schon reingeschaut hat, kauft eher, und du merkst früh, ob dein Angebot ankommt.
10. Rabatt oder Gutschein
Alter Schuh, aber immer noch wirksam, vor allem bei Produkten. Bei Dienstleistungen passt ein kostenloses Erstgespräch oft besser als ein Rabatt.
Welcher Leadmagnet passt zu dir?
Frag dich: Welches kleine Problem haben deine Wunschkunden, bevor sie dein bezahltes Angebot brauchen? Der Leadmagnet löst genau dieses kleine Problem und macht Lust auf mehr. Eine Checkliste für eine WordPress-Website passt zu einer Webdesignerin, ein Rezeptplan zu einer Ernährungsberaterin.
Wie du deinen Leadmagneten dann in eine E-Mail-Strecke einbettest, zeige ich dir im Beitrag E-Mail-Funnel aufbauen.
Du hast die Idee, aber nicht die Technik?
Ich baue dir die Landingpage, verbinde das Formular mit deinem Newsletter-Tool und richte das Double-Opt-in und die Zustellung deines Leadmagneten ein. Schreib mir über das Kontaktformular oder buch dir ein kostenloses Erstgespräch.





