Onpage-Optimierung für WordPress: Schritt-für-Schritt-Anleitung

von Tatjana · · 3 Min. Lesezeit

Beitragsgrafik „Onpage-Optimierung für WordPress: Schritt-für-Schritt-Anleitung“. Eine Glühbirne aus Begriffen zur Suchmaschinenoptimierung.

Das Wichtigste vorab

  • Leg für jede Seite einen Hauptbegriff fest, so wie deine Kunden suchen.
  • Mit einem SEO-Plugin pflegst du Titel und Beschreibung für jede Seite.
  • Die Search Console zeigt dir, wie du gefunden wirst und wo es technische Probleme gibt.

Onpage-Optimierung heißt: Du sorgst auf deiner eigenen Website dafür, dass Google versteht, worum es geht, und dass Besucher finden, was sie suchen. Hier zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du das in WordPress umsetzt. Welche SEO-Tipps du dabei getrost ignorieren kannst, liest du im Beitrag SEO für kleine Websites: Acht Mythen. Diese Anleitung habe ich im Oktober 2026 überarbeitet.

Eine Frau zeigt zwei Daumen nach oben, daneben eine Skizze mit SEO-Begriffen

Schritt 1: Wissen, wonach deine Kunden suchen

Bevor du etwas optimierst, brauchst du die Begriffe, mit denen deine Wunschkunden suchen. Und das sind oft nicht die Fachwörter, die du selbst benutzt.

Leg für jede Seite einen Hauptbegriff fest. Längere Suchbegriffe wie „WordPress-Website für Coaches erstellen lassen“ haben weniger Konkurrenz als „Website“ und bringen Besucher, die genau das suchen.

Schritt 2: Ein SEO-Plugin einrichten

Mit einem SEO-Plugin pflegst du für jede Seite Titel und Beschreibung für Google und bekommst eine Sitemap. Die bekanntesten sind Yoast SEO, Rank Math und All in One SEO. Du brauchst genau eins davon. Richte nach der Installation den Einrichtungsassistenten ein und verbinde das Plugin mit der Search Console.

Schritt 3: Titel und Beschreibung für jede Seite

  • Seitentitel: etwa 55 bis 60 Zeichen, der Hauptbegriff möglichst weit vorn, dazu dein Name oder deine Marke.
  • Beschreibung: etwa 140 bis 155 Zeichen. Sie beeinflusst das Ranking nicht direkt, entscheidet aber mit, ob jemand klickt. Schreib sie wie eine kleine Einladung.
  • Adresse: kurz und sprechend, zum Beispiel /websites/ statt /seite-id-123/.

Grafik: Onpage-Optimierung für WordPress Schritt für Schritt

Schritt 4: Inhalte, die Fragen beantworten

  • Beantworte die Frage, um die es geht, gleich am Anfang.
  • Gliedere mit Überschriften in der richtigen Reihenfolge: eine H1 pro Seite, darunter H2 und H3.
  • Verwende deinen Hauptbegriff in der Überschrift und im ersten Absatz, danach so, wie es natürlich klingt.
  • Verlinke deine Seiten untereinander, zum Beispiel vom Blogbeitrag zum passenden Angebot.
  • Gib Bildern einen sprechenden Dateinamen und einen Alt-Text, der beschreibt, was zu sehen ist.

Schritt 5: Technik prüfen

  • Ladezeit: Teste deine wichtigsten Seiten mit PageSpeed Insights (öffnet in neuem Tab). Am meisten bringen kleine Bilder in modernen Formaten, ein Caching-Plugin und wenige Plugins.
  • Handy: Schau dir jede wichtige Seite auf dem Smartphone an. Google bewertet deine Website so, wie sie dort aussieht.
  • HTTPS: Deine Website sollte nur noch verschlüsselt erreichbar sein. Die meisten Hoster richten das kostenlose Zertifikat mit einem Klick ein.
  • Fehler: Die Search Console zeigt dir Seiten, die Google nicht aufnehmen kann, und kaputte Links.

Buntstifte und das Wort „Analytics“ aus weißen Buchstaben

Schritt 6: Dranbleiben und messen

SEO braucht Geduld. Schau einmal im Monat in die Search Console: Welche Seiten werden häufiger gefunden, welche Suchbegriffe kommen neu dazu? Für die Besucherzahlen auf deiner Website brauchst du nicht unbedingt Google Analytics. Datenschutzfreundliche Tools wie Matomo oder Umami zeigen dir das Wichtigste, teils sogar ohne Cookies.

Und nimm dir regelmäßig einen älteren Beitrag vor und bring ihn auf den neuesten Stand. Das freut deine Leser und Google gleichermaßen.

Du möchtest Unterstützung?

Ich richte dir das SEO-Plugin und die Search Console ein, mache deine Website schneller und zeige dir, wie du Titel und Beschreibungen selbst pflegst. Schreib mir über das Kontaktformular oder buch dir ein kostenloses Erstgespräch.

* Die Hörversion wurde mit einer KI-basierten Version meiner eigenen Stimme erstellt. So kannst du meine Blogbeiträge auch unterwegs anhören.

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